Ein Smartphone praktikabel finden
Jede 20 Minuten ist es passiert: Ein Mobiltelefon in Deutschland wird entwendet. Und wer selber bereits ein Opfer vom Handydiebstahl war, weiß, wie unangenehm das sein kann. Da hat man möglicherweise diverse Monate sein hart verdientes Geld gespart um es sich zu holen, mühsam sämtliche Applikationen installiert, die Funktionen angepasst und Kontakte hinzugefügt, man hat sich an das Gerät gewöhnt und plötzlich ist es weg. Polizeiliche Auswertungen haben ergeben, dass viele der Handys nach dem Klau weiterverkauft werden so dass es möglicherweise herausfordernd sein kann an den wahren Täter zu kommen. Eine Anzeige gegen gegen eine unbekannte Person hilft zumeist nicht wirklich, weil die Polizei die registrierte Nummer des Mobiltelefons feststellen muss und dafür muss der Lump erst ausfindig gemacht werden.
Es gibt allerdings auch eine Alternative schneller zur Tat zu schreiten. Weil, wie vorher geschrieben, die Handys schnell die Besitzer wechseln, kann es unter Umständen zu spät sein, bis die Polizei was tut. Die Antwort heißt Handyortung. Sehr viele denken da an Krimiserien oder Hollywoodfilme bei denen Mobiltelefone mit modernstem High Tech loziert werden um Kriminelle aufzufinden. Doch es geht momentan auch entscheidend einfacher, nämlich mit der Handylozierung für den ungewerblichen Anwender. Die meisten Anbieter für Handylozierung bieten Applikationen und kostenintensive Lösungen an. Doch es geht auch kostenlos, falls man ein bisschen nach verschiedenen Dienstleistern sucht. Neben dem Pluspunkt kostenlos zu sein, haben diese Dienstleister auch den – sicherlich – riesigen Vorzug, dass man sein Mobiltelefon auffindet.
Die Arbeitsweise ist dabei sehr einfach: Man gibt die Smartphonenummer oder Serienbezeichnung des Handys in die Eingabeform ein und die Resultate erscheinen als Text oder werden sogar auf Mappen angezeigt. Die Genauigkeit ist unglaublich: Smartphones können in den meisten Fällen schon in einem Kreis von 10 Metern loziert werden. Das geht mit Hilfe der Errechnung der Distanz und der Funkstärke zu diversen Sendemästen in der Umgebung. Noch viel genauer geht es mit der Smartphoneortung via GPS. Dabei kommuniziert man über GPS Satelitten mit dem Smartphone. Die Genauigkeit beträgt ein – drei Meter, abhängig von Satelittenanzahl.
Mit den erhaltenen Informationen kann man dann zur nächsten Polizeistation gehen und die Strafanzeige abgeben. Die Polizisten werden sich den neuen Besitzer des Handys dann unter die Lupe nehmen und bei einem Treffer erhält man das Smartphone zurück. Auch wenn der neue Besitzer gar nicht der Dieb ist, so muss er das Smartphone wieder zurückgeben. im besten Fall erwischt man den Lump selbst und verhindert unter Umständen andere Diebstahlsfälle.
Um die kostenlose Mobiltelefonlotzierung zu nutzen, muss man sich die Seriennummer des Handys irgendwo aufschreiben. Diese ist entweder unter der Batterie oder ist an irgendeinem Ort auf der Packung aufgeklebt. Des Weiteren sollte GPS auf dem Smartphone selbst eingeschaltet sein, damit dieses im im Ernstfall auch fehlerfrei geortet werden kann.
Folglich ist eine Mobiltelefonlotzierung nicht jedes Mal mit riesigen Preisen oder mit einer komplizierten Arbeitsweise verbunden. Es geht auch kostenfrei und ganz einfach mit dem Eingeben einiger Zahlen. So stehen die Möglichkeiten gut, dass man an sein verlorenes Smartphone ohne langwierige Suche zurückbekommt und man kein Geld mehr in kostenintensive Handyortungsapplikationen oder gar ein neues Smartphone investieren muss.